Dieser Satz diente den freundinnenderkunst als Motto und hochgesteckter Anspruch, an dem sie sich redlich, dabei aber durchaus ironisch abarbeiteten. Die inszenierten Fotos handeln vom Bemühen, keine Fehler zu machen. Jedes Foto als Ergebnis einer speziellen Inszenierung kann als eine eigene Episode in der Auseinandersetzung mit Fragen zu Macht, Rollenbildern, Fehlerkultur und Bedingungen der Kunstproduktion gelesen werden. In dieser Arbeit haben die Künstlerinnen Klischees entlarvt und so manche (Ideal-)Vorstellung platzen lassen. Die Kalendersujets zeigen unterschiedliche spezifische Szenarien aus dem alltäglichen Leben von Frauen und Künstlerinnen. Dafür haben die freundinnenderkunst Orte und Symbole gesucht, sie als Bühne genutzt um sie zu hinterfragen, zu protestieren oder ganz einfach damit zu spielen.